Neben Wetterextremen ist es die Ukrainekrise, die das Angebot von Nahrungsmitteln verknappt, sowie das Bevölkerungswachstum, das strukturell die Nachfrage erhöht und folglich die Preise anfacht.
Aktieninvestoren suchen in der aktuellen Gemengelage aus Inflation, Zinserhöhungen und unsicheren Gewinnaussichten der Unternehmen vergleichsweise sichere Häfen. Fündig werden sie u.a. im Basisinfrastruktursektor.
Mit unseren Kauforders der letzten Woche erzielten wir ein gemischtes Ergebnis. Ausgeführt wurde der Kauf von Salesforce (WKN A0B87V, akt. Kurs: 171,02 EUR) zum Limitkurs von 175 EUR.
Bereits in unserem heutigen Newsletter haben wir auf die Gazprom-Problematik hingewiesen. Wir werden die Möglichkeit zum Umtausch der ADRs in russische Stammaktien nutzen.
Für die kommende Heftausgabe 8/2022 haben wir ein Interview mit dem Blogger und Weltreisenden Swen Lorenz zur Handelsaussetzung bei russischen Aktien geführt.
Mit den ganz großen Long-Engagements bleiben wir zwar weiter skeptisch. Dennoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass sich insbesondere die EZB weiter sehr schwertun wird, die Inflation in den Griff zu bekommen.
Messen sind ein probater Spiegel für einen Markt. Stehen die Besucher dicht gedrängt, ist das oft ein Zeichen für Euphorie unter den Anlegern; ist nichts los, bedeutet das häufig das Gegenteil.
Folgt man dem Narrativ des Mainstreams, sollte es der US-Notenbank gelingen, durch aggressive Zinserhöhungen und Abbau der von ihr gehaltenen Wertpapierbestände das Inflationsgespenst zu vertreiben.
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse oder Ihren Benutzernamen ein, und wir schicken Ihnen eine E-Mail mit einem Link, über den Sie ein neues Passwort festlegen können.