Am 16.9. hat die US-Notenbank die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,75% bis 4,00% angehoben – die erste Erhöhung seit 2023. Nach außen soll das Signal klar sein: Die Fed ist unabhängig, sie bekämpft die Inflation, alles im Griff. Genau dieser Schein muss gewahrt bleiben.
Amex Gold Mining (WKN: A42G55; IK) meldete auf Perron in Québec die Entdeckung der neuen Rosé-Zone. Sie beginnt rund 165 Meter unter der vollfinanzierten Rampe, aus der die Großprobe genommen und der spätere Minenbetrieb beginnen soll.
Hohe Edelmetallpreise verbessern die Ausgangslage vieler Minengesellschaften – doch erst laufende Förderung, stabile Bilanzen und investierbarer Cashflow machen daraus eine Wachstumsgeschichte. Discovery Mining, Endeavour Silver und Fortuna Mining zeigen drei unterschiedliche Wege, diese Substanz zu nutzen.
Seit dem Jahr 2020 lebt Deutschland in der Stagnation: Unser BIP ist kaum höher als vor fünf Jahren, die Realeinkommen auch nicht. Kräftig gewachsen sind nur Geldmenge und Schulden.
Die US-Notenbank steht vor einem unauflösbaren Dilemma: Wegen der Inflation müsste sie die Zinsen erhöhen. Wenn sie das tut, platzt die weltweite Schuldenblase. Geopolitische Krisen verursachen weiteren Stress im System.
Die Notenbank der Niederlande (DNB) kündigte an, „wegen geopolitischer Turbulenzen“ 86 Tonnen an Goldreserven aus New York abzuziehen. Das Metall wurde nicht repatriiert, sondern nur nach London umgelagert.
Die Staatsschulden wachsen, und mit ihnen drängt sich zunehmend die Frage auf, wie lange die Kapitalmärkte den Regierungen noch Geld leihen. In den USA hat die Verschuldung inzwischen die Marke von 40 Bio. USD geknackt. Auch in Europa und Japan rücken höhere Finanzierungskosten wieder in den Fokus.
Asien ist eine Boomregion und beherbergt inkl. Japan als entwickelte Volkswirtschaft 4,9 Milliarden Menschen und damit knapp 59% der Weltbevölkerung. Die Wachstumsraten in Ländern wie Indien, Vietnam und Indonesien lassen entwickelte Volkswirtschaften deutlich hinter sich.
Kaum eine Branche reagiert so sensibel auf Zinsveränderungen wie Immobilienbestandshalter. Dies liegt daran, dass Investment Properties gemäß dem Regelwerk IAS 40 zum sogenannten Fair Value bewertet werden müssen.
Anders als bei klassischen Immobiliengesellschaften schauen Anleger beim Assetmanager PATRIZIA nicht auf Kennzahlen wie die „Funds from Operations“ (FFO), sondern auf die „Assets under Management“ (AUM). Das verwaltete Vermögen lag zuletzt bei 55,9 Mrd. EUR und damit leicht unter dem Wert zum Jahreswechsel.