Wie gewonnen, so zerronnen: Im Vergleich zum Vormonat hat das Fondsmusterdepot -8,7% abgegeben. Der MSCI World EUR hat ein Verlust von -4,6% verbucht. Die (Edel-)Metallminenfonds tragen tiefrote Vorzeichen.
Leber: Ich sehe die Situation relativ entspannt. Es gibt viel Kanonendonner, im eigentlichen und im übertragenen Sinne. Trotzdem bleiben die ökonomischen Folgen wohl begrenzt. Iran steht für Öl.
Vor einem Jahr waren wir wieder einmal als antizyklische Investoren unterwegs: Denn mit Öl- und Rohstoffaktien setzten wir in SI 4/2025 gezielt auf zwei Segmente, die damals nicht angesagt waren.
Die Unruhen im Nahen Osten rund um die Kriegsereignisse und den Ölpreisschock drücken gewaltig auf die Anlegerstimmung. Das Sentiment erreicht beinahe Panikniveau. Doch herrscht wirklich Panik an den Märkten.
Das im März 2025 vom Bundestag beschlossene „Sondervermögen“ ist ein Schuldenprogramm, das lediglich den Kernhaushalt entlastet und neue Verteilungsspielräume für zusätzliche Sozialausgaben schafft.
Der Bitcoin-Chart erzählt ein Drama mit möglichem Happy End. Seit dem Allzeithoch bei rund 126.000 USD verlor er in der Spitze mehr als die Hälfte seines Werts (vgl. Abb., oben).
Die Commodity Capital AG ist als Boutique mit ausgewiesener Expertise für Edelmetall- und Rohstoffminen bekannt. Im Fokus stehen zumeist Aktienfonds für Gold und Zukunftsrohstoffe.
Dr. Christian Koch: Wir sehen eine deutliche Stabilisierung. Finanzierungsbedingungen sind berechenbarer geworden, und die Fundamentaldaten vieler Unternehmen haben sich verbessert.
Am 28.1. hatte der S&P 500 (Abb.) mit 7.002 Punkten sein bisheriges Allzeithoch erreicht. Unter normalen Umständen sind solche Tage äußerst positiv und lassen weitere Kurssteigerungen erwarten.
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