Messen sind ein probater Spiegel für einen Markt. Stehen die Besucher dicht gedrängt, ist das oft ein Zeichen für Euphorie unter den Anlegern; ist nichts los, bedeutet das häufig das Gegenteil.
Folgt man dem Narrativ des Mainstreams, sollte es der US-Notenbank gelingen, durch aggressive Zinserhöhungen und Abbau der von ihr gehaltenen Wertpapierbestände das Inflationsgespenst zu vertreiben.
In der Zauberkunst, so heißt es, geschehen die entscheidenden Dinge dort, wo das Publikum gerade nicht hinsieht. Das war im Berichtsmonat auch an den Börsen der Fall.
Am heimischen Aktienmarkt hat sich das Stimmungsbild wieder erheblich gewandelt. Inzwischen messen wir wieder einen deutlichen Pessimismus, der bereits Anzeichen von Panik erkennen lässt.
Über mehrere Jahre hatte der Bitcoin dem Gold den Wind aus den Segeln genommen. Besonders wer jung und technikaffin war, entschied sich bei der Suche nach einer Alternative zu US-Dollar und Euro gerne für die Kryptos.
Noch unsere Juniausgabe stand unter dem Titel „Es grüßt der Bär“. Inzwischen hat dieser es sich an den Märkten bequem gemacht, oder in den abgewandelten Worten der früheren Kanzlerin: „Nun ist er halt da.
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