O’zapft is!
Am vergangenen Samstag wurde das 189. Oktoberfest mit dem Wiesn-Anstich durch den Münchner Oberbürgermeister und seinen anschließenden Ausruf „O’zapft is!“ – zu Hochdeutsch: „Es ist angezapft!“ – eröffnet.
Am vergangenen Samstag wurde das 189. Oktoberfest mit dem Wiesn-Anstich durch den Münchner Oberbürgermeister und seinen anschließenden Ausruf „O’zapft is!“ – zu Hochdeutsch: „Es ist angezapft!“ – eröffnet.
Der Ausrutscher vom 5.8. („Black Monday“), bei welchem vor allem die japanische Börse, aber auch amerikanische Tech- oder DAX-Titel unter Druck kamen, scheint inzwischen geradezu wieder vergessen. Als wenn nichts gewesen wäre, konnten sich im Gefolge viele Aktienindizes wieder in die Nähe ihrer zuvor gesehenen Höhen hinaufschrauben.
13.7.: Ein Attentäter ohne Motiv, eine völlig versagende Schutzmannschaft und ein Präsidentschaftskandidat, welcher der für ihn bestimmten Kugel exakt im richtigen Moment ausweicht – besser könnte man sich den Plot für eine Politsatire nicht ausdenken.
Bei der jährlichen Versammlung der Hayek-Gesellschaft wurde letzten Samstag, den 22.6., in Hamburg ein prominenter Gast geehrt. Der seit einem halben Jahr amtierende argentinische Präsident Javier Milei durfte die Hayek-Medaille für seine Verdienste um die Ideen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie in Empfang nehmen.
Höchstkurse, wohin man blickt: DAX, NASDAQ, Bitcoin und auch Gold. Würde uns ein Außerirdischer besuchen und die Marktentwicklungen betrachten, würde er sicherlich vermuten, dass hier auf der Erde alles in Butter wäre.
Eine gar unerhörte These geht seit einigen Monaten durchs Internet. Die Rede ist von „The Great Taking“, einem Buch bzw. einer Videobotschaft eines ehemaligen Hedgefondsmanagers namens David Rogers Webb. Demnach existiert ein Plan, das ohnehin marode Finanzsystem bald crashen zu lassen und daraufhin eine große Enteignungsorgie zu starten.
Diese Frage stellte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 25.2.2024 auf ihrer Titelseite angesichts der wirtschaftlichen Entwicklungen hierzulande. Mein persönlicher Eindruck, den ich sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Bereich gewinne, lässt mich fast täglich zur gleichen Fragestellung kommen und mit einem bedauerlichen Ja beantworten.
Ich weiß nicht, ob das Vorhaben des neuen argentinischen Präsidenten Javier Milei, sein Land aus der jahrzehntelangen wirtschaftlichen Misere herauszuführen, von Erfolg gekrönt sein wird. Auch wenn wir bei Substanz Investor dem von ihm propagierten Libertarismus prinzipiell sehr nahestehen, so sind doch die Umstände, mit denen Milei es gerade zu tun hat, mehr als schwierig.
Immer wieder wird der Untergang des deutschen Zahlungsdienstleisters Wirecard mit der Pleite des österreichischen Immobilienunternehmers René Benko bzw. dessen SIGNA-Gruppe verglichen. Zwar sind die finanziellen Dimensionen in beiden Fällen nicht ganz unähnlich:
Vom legendären bayerischen Komiker Karl Valentin ist dieser Spruch überliefert, der in seiner genialen Kürze und auch Würze sehr viel über eine Gesellschaft sagt, die sich auf Abwegen befindet. Offenbar war dies damals zu seinen Lebzeiten so – Valentin verstarb 1948 – und ist meiner bescheidenen Wahrnehmung nach heute nicht anders.