Wer im laufenden Jahr den Silbermarkt nur anhand der Schlagzeilen wahrgenommen hat – knapp 122 USD/Feinunze Ende Januar, danach eine glatte Halbierung auf 61 USD –, übersieht die eigentliche Geschichte. Die handelt weder von einer temporären Euphorie samt charttechnischer Fahnenstange noch von deren crashartigem Zusammenbruch: Sie handelt von einem strukturellen Ungleichgewicht, das durch geld- und geopolitische Umwälzungen zusätzlich gehebelt wird.
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