Ein Buch über das europäische Verhältnis zu Russland – an sich schon schwieriges Terrain, und dann noch gleichzeitig auf moralische Attitüden, peinliche Legitimationsversuche oder schwammige Relativierungen verzichten? Dem renommierten Entwicklungsökonomen Jeffrey Sachs ist dieses schwierige Unterfangen geglückt. Nüchtern und aufgeräumt wirft er einen historischen Blick auf die angespannte Beziehung zwischen dem „zivilisierten Westen“ und dem „rückständigen Osten“ und erläutert, wie es zu diesem „strukturellen Denken“ überhaupt erst kommen konnte.
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