Mehr über den Artikel erfahren „Vor uns liegt die Welle 3“
Dietrich Denkhaus

„Vor uns liegt die Welle 3“

Denkhaus: Meine Schätzungen 2018 bezogen sich auf ideale Formationen bei Anwendung der Elliott-Wellen- und Zyklenanalyse. Technische Analyse nach Mustern ist vielleicht die Kunst, das Bild aus dem, was an Informationen vorliegt, fertig zu malen – oder das Lesen der Geometrie der Märkte, wenn Muster zum Einsatz kommen. Vielleicht auch eine Frage der Aufmerksamkeit, Disziplin oder Achtsamkeit, sich nicht von den vielen Schauplätzen der Politik und der Wirtschaft ablenken zu lassen. Aus der technischen Analyse ergeben sich oft Aussagen, die die fundamentalen Analysten absurd finden. Ausblenden, vereinfachen und hinschauen ist der Weg. In jedem Fall vielen Dank für das Kompliment. Die Corona-Rezession als Anlass für den Treffer war jedoch weniger schön. Der Abverkauf hätte technisch nicht unbedingt so tief gehen müssen; 8.000 Punkte waren jedoch das ideale Ziel. Besonders zeitlich war das der finale Baustein die von mir 2018 schon angenommene Korrekturformation.

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Mehr über den Artikel erfahren Montenegro
Bild: © PhotoRoman/panthermedia.net

Montenegro

Montenegro lockt insbesondere mit seiner über 200 Kilometer langen Adriaküste. Die montenegrinische Steilküste ist landschaftlich besonders reizvoll. Sehr sehenswert ist die Bucht von Kotor, die sich einem Fjord vergleichbar bis zu 30 Kilometer in das umliegende Karstgebirge hinein erstreckt. An der Bucht liegen die meisten Küstenorte Montenegros, darunter die Städte Kotor und Herceg Novi.

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Mehr über den Artikel erfahren Seidenstraße unter Druck
Bild: © pascalou95 (YAYMicro)/panthermedia.net

Seidenstraße unter Druck

Die „Neue Seidenstraße“ ist das wohl ehrgeizigste Wirtschafts- und Infrastrukturprojekt seit Jahrzehnten. Politische Widerstände gegen dasselbe ist die chinesische Regierung gewohnt, aber dass ein Virus der Seidenstraße gefährlich werden könnte, hätte noch zu Jahresbeginn wohl kaum jemand gedacht.

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Mehr über den Artikel erfahren „Der Staat hat alle wichtigen Daten schon“
Dr. Holger Schmitz

„Der Staat hat alle wichtigen Daten schon“

„Kosto“ sagte: Kaufen Sie solide Qualitätsaktien und Schlaftabletten. Schlafen Sie zehn Jahre – und wenn Sie wieder aufwachen, werden Sie reich sein. Entstanden ist diese Anekdote bei einem Kostolany-Börsenseminar (siehe auch Buchbesprechung zu Kostolany S. 64). Er hatte sich dort über Trader echauffiert, die bei 100 kaufen, um bei 105 zu verkaufen, und dann bei 103 wieder zurückkaufen. Seine Antwort war: kaufen und liegenlassen. Das gilt noch heute.

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Mehr über den Artikel erfahren „Mit Liquidität zugeschüttet“
Dipl.-Kfm. Alexander Kapfer

„Mit Liquidität zugeschüttet“

Wir sehen die Sicherheitsmarge im Value-Bereich nicht zwingend in einer günstigen Bewertung, sondern in einem resilienten, qualitativ hochwertigen Unternehmen. Wir bevorzugen also die Value-Variante, die Munger so umrissen hat: lieber ein herausragendes Unternehmen zu einem etwas teureren Preis als ein schlechtes Unternehmen zu einem billigen.

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Trinidad und Tobago

Über die Inseln Trinidad und Tobago ist im deutschsprachigen Raum in der Regel wenig zu hören. Die Republik gilt auch als vergleichsweise wenig besucht – das hat sicherlich auch mit der Geografie zu tun, denn es handelt sich um die zwei südlichsten karibischen Inseln. Die 1492 von Christopher Columbus entdeckte Insel Trinidad liegt dabei nur zehn Kilometer nordöstlich von Venezuelas Küste entfernt. Wir sprechen somit über einen Teil der Welt, über den in unseren Gefilden selten berichtet wird – zumal das Staatengebilde nicht gerade groß ist. Mit einer Fläche von 5.128 qkm (Trinidad 4.825 und Tobago 303 qkm) nimmt es unter allen Staaten den 151. Platz ein, und mit rund 1,4 Mio. Einwohnern (davon leben gerade einmal 4% bis 5% in Tobago) rangiert man auch im globalen Bevölkerungszahlenvergleich nur unter ferner liefen.

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Das Wachstum und der schöne Schein

Es sind nicht nur revolutionäre Innovationen, die die Kurse der Growth-Aktien in die Höhe treiben – dahinter steckt auch die gute alte Technik des Gelddruckens

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Die Konzentration der Marktkapitalisierung im Zeitablauf

Kaum einem Anleger dürfte entgangen sein, dass sich ein anhaltender Trend hin zu den bekannten US-Internetwerten entwickelt hat. Allein in den letzten fünf Jahren wiesen die „FANMAG-Aktien“ – also Facebook, Amazon, Netflix, Microsoft, Apple und Google (bzw. Alphabet) – Kurssteigerungen zwischen 150% und 500% auf (Abb. 1). Über die letzten zehn Jahre waren es sogar zwischen 500% und 2.500%, wobei Facebook hier wegen der kürzeren Historie seit dem Börsengang im Jahr 2012 außen vor bleibt (aber seitdem ebenfalls mehr als 500% zulegte). Auch im Jahr 2019 und infolge des Corona-Crashs hat die positive relative Entwicklung gegenüber dem Gesamtmarkt allen Unkenrufen zum Trotz weiter angehalten.

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Mühlsteine am Hals des Euro

Der Lockdown hat in der EU schwere wirtschaftliche Schäden hinterlassen. Besonders betroffen waren Italiens und Spaniens Tourismusindustrie: Geschlossene Strände, Städte, und Hotels haben den Tourismus in beiden Ländern in die Knie gezwungen. In Spanien wird der Beitrag dieser Branche zum BIP mit rund 14,6% beziffert; in Italien beträgt er immerhin noch 13,2% (Daten für 2018). Der heftige Einbruch in diesem Sektor hat demnach massive Auswirkungen auf das BIP beider Länder. So ist der direkte Beitrag der Tourismusbranche in Italien mit ca. 96 Mrd. EUR zu beziffern, der indirekte mit geschätzten 227 Mrd. EUR – also mehr als dem Doppelten.

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Mehr über den Artikel erfahren „Corona hat gezeigt, dass vieles nicht vorhersehbar ist“
Dr. Peter Stadelmann, Vorstandsvorsitzender, RATIONAL AG

„Corona hat gezeigt, dass vieles nicht vorhersehbar ist“

Ja – es gibt gewisse Anzeichen, die durchaus Hoffnung machen, wobei Ihnen derzeit niemand genau sagen kann, wie es weitergeht. Die große Frage ist, was im Herbst passiert. Zurzeit können sich viele Restaurants mit ihrer Außengastronomie behelfen. Die meisten arbeiten dennoch auf kleinerer Fläche und sind daher weit weniger profitabel als vor Corona. Bei den Hotels gibt es regional große Unterschiede. Manche laufen sehr gut, andere haben weiterhin nicht geöffnet, weil es sich ganz einfach nicht rechnet.

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