Renditestark und sicherheitsorientiert
Investoren, die mit ihrer Anlagestrategie nur auf der Suche nach den nächsten KI-Kursraketen sind, dürften auf lange Sicht verlieren. Wie beim Fußball braucht es zum Erfolg keine Mannschaft, die nur aus Stürmern besteht – gute Verteidiger dürfen für den Erfolg nicht unterschätzt werden.
Defensiv und innovativ
Im Unterschied zu den meisten Wettbewerbern aus dem Universum der defensiven Mischfonds spielen Anleihen im Schmitz & Partner Global Defensiv (SPGD) mit geringen 8,4% eine deutlich untergeordnete Rolle. Das Segment ist u.a. mit norwegischen Staatsanleihen, wie der Fonds generell, auf Starkwährungen fokussiert. Auch die im Vergleich zu den Anleihen deutlich gewichtigere Cashquote (aktuell: ca. 33%) wird zum Teil in norwegischen Kronen gehalten. Mit 35% ist der Schweizer Franken in der Währungsallokation des Fonds am stärksten vertreten. Der Beitrag des Franken zur Wertentwicklung ist beeindruckend. Zum Zeitpunkt der Fondsauflegung vor 18 Jahren mussten für eine 1.000-CHF-Banknote rund 600 EUR gezahlt werden. Heute ist dieselbe Banknote mehr als 1.050 EUR wert, wohlgemerkt ohne Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne – ein sattes Plus von 75%. Neben der Cashquote sorgen Schweizer Aktien sowie Silber und Gold (ca. 24%) für die defensive Ausrichtung.
Erfolgsfaktor Schweiz
Der Aktienanteil (aktuell: ca. 35%) besteht zu mehr als der Hälfte aus Schweizer Titeln. Das Portfolio ist mit 20 bis 25 Einzeltiteln recht konzentriert. Wesentliche Merkmale der ausgewählten Unternehmen sind hohe Substanz, starke Eigenkapitalquoten und Dividendenkontinuität. In dieses Raster fallen bekannte Schweizer Blue Chips mit Dauerläuferqualitäten wie Nestlé, Roche und Novartis. Der Ansatz ist auf eine langfristige Haltedauer der Titel ausgerichtet. Einen ähnlich geduldigen Ansatz verfolgte auch Börsenurgestein André Kostolany, bei dem Dr. Holger Schmitz am Beginn seiner Karriere die Investmentkunst gelernt hat.
Offensive Ergänzung
Als Ergänzung zum SPGD eignet sich der Schmitz & Partner Global Offensiv (SPGO). Einer der Gründe: Es gibt seit Auflegung keinerlei Portfolioüberschneidungen. Infolgedessen fehlen Edelmetalle, aber auch Anleihen komplett. Das Aktiensegment des SPGO ist stärker auf Wachstum ausgerichtet als das des defensiven Pendants. Konsequenterweise finden sich daher u.a. Tech-Titel wie Samsung und Taiwan Semiconductor, aber auch wachstumsstarke Schweizer Aktien aus der zweiten Reihe wie die VAT Group, ein Spezialist für Hochvakuumventile für die Halbleiterproduktion, und Belimo, ein Anbieter von Lösungen für energieeffiziente Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik. Die Aktienquote liegt aktuell bei ca. 90%, der Rest wird in Cash gehalten. Bei der „DAS-INVESTMENT-Fondsstatistik“ liegt er in der Kategorie „Mischfonds dynamisch Welt“ bei einem Plus von knapp 11% seit Anfang 2026 (Stichtag: 17.6.).
Harte Zahlen und Fazit
Der SPGD gehört im Ranking der Fondsstatistik in seiner Vergleichsgruppe der Kategorie „Mischfonds defensiv Welt“ seit Jahren zu den besten Fonds. Auf Basis der Drei- und Fünfjahresplatzierungen zählt der Fonds aktuell zu den Top 1% seiner Vergleichsgruppe. Diese Platzierungen unterstreichen die langfristige Tragfähigkeit der Strategie in unterschiedlichen Marktszenarien. Fondslenker Schmitz hat eine klare Sicht auf makroökonomische Zusammenhänge und die daraus resultierenden Herausforderungen für den Werterhalt und die Wertsteigerung von Vermögen. Sein Defensivkonzept hat auch in Phasen überzeugt, in denen Wettbewerber mit ihrem hoch gewichteten Anleihenportfolio in schwere Turbulenzen geraten sind. Anleger können je nach individuellem Rendite- und Risikobedürfnis SPGD und SPGO in beliebiger Gewichtung kombinieren und erhalten damit eine komplette Vermögensverwaltung.




