An der Börse gibt es etliche saisonal auffällige Kursmuster. Das wohl bekannteste führte zur Schaffung des Spruches „Sell in May and go away, but remember to come back in December“.
Die Wall Street hat gerade erst ein neues Rekordhoch markiert und auch der japanische Aktienmarkt ist auf ein neues Mehrjahreshoch marschiert. Den schon seit März 2009 laufenden Bullenmarkt abzuschreiben scheint vor diesem Hintergrund verfrüht zu sein.
Hoffnung für die zuletzt phasenweise arg gebeutelten Börsen. Wie in der Vorwoche veröffentlicht wurde, sind die Markit Einkaufsmanagerindizes (Purchasing Managers Index, PMI) für den Euro-Raum im Oktober überraschend wieder gestiegen.
Volatile Kursturbulenzen, wie sie in den vergangenen Wochen wieder einmal an den Weltbörsen zu beobachten waren, sind ein wichtiger Grund, warum viele Deutsche am liebsten die Finger von Aktien lassen.
Ein Gemisch aus konjunkturellen Wachstumsängsten, Gesundheitsrisiken (Ebola) und geopolitischen Gefahren (Ukraine-Krise, Terrormiliz ISIS) schürt zusammen mit der ohnehin langfristig vorhandenen Bürde einer viel zu hohen Staatsverschuldung in den Industriestaaten die Nervosität unter den Marktteilnehmern.
In den vergangenen Jahren war viel davon die Rede, wie günstig bewertet die europäischen Aktienmärkte doch sind. Allerdings gilt das wohl eher auf zyklisch angepasster Gewinnbasis.
Nach zwei schwachen Jahren hatte der Goldpreis zunächst einen guten Start in das Jahr 2014 erwischt. Doch auf USD-Basis sind die Notierungen inzwischen fast wieder bis auf das Niveau von Ende 2013 zurückgefallen.
In den vergangenen Handelstagen zeigten die Weltbörsen ein paar Schwächesignale. Auch an der Wall Street ging es zuletzt etwas nach unten mit den Notierungen.
Die Aktienkurse werden kurzfristig von zahlreichen Einflussfaktoren bestimmt. Langfristig sind es aber letztlich die Gewinne, die darüber entscheiden, ob es mit den Notierungen rauf oder runter geht.
Nach dem jüngsten Schwächeanfall, die dem DAX Kursverluste von mehr als 10% eingebrockt hatte, sind die Notierungen zuletzt wieder auf Erholungskurs eingeschwenkt.
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