Die Anforderungen der Anleger an vermögensverwaltende Fonds sind klar. Neben der Eindämmung von zwischenzeitlichen Verlusten am Aktienmarkt gehört eine je nach Rendite-Risiko-Profil möglichst starke Partizipation nach oben dazu. Rückenwind verleihen u.a. die von billigem Geld beflügelten Aktienmärkte.
Seit dem Vormonat hat sich das Musterdepot nicht vom Fleck gerührt, während der MSCI World EUR ein Plus von 4,8% verbuchen konnte. Die Wertentwicklung im Musterdepot haben vor allem die Edelmetallfonds Stabilitas Silber+ Weissmetalle (WKN: A0KFA1) und Commodity Capital Global Mining (WKN: A0YDDD) belastet.
Haase: Niemand kann die Zukunft eines komplexen Systems seriös prognostizieren. Damals habe ich einfach auf die im Markt laufenden Trends für starkes Wachstum und zunehmenden Inflationsdruck hingewiesen.
Erstmals seit 2003 hat die Europäische Zentralbank ihre Strategie runderneuert. Nach Auffassung des EZB-Rats kann „Preisstabilität“ am besten gewährleistet werden, wenn mittelfristig ein Inflationsziel von 2% angestrebt wird. Eine zeitweise über dem Ziel liegende Teuerung wird toleriert.
Der Minensektor befindet sich seit August vergangenen Jahres in einer gesunden Konsolidierung, vieles deutet auf eine zeitnahe Fortsetzung der Rohstoffhausse hin.
Lange Zeit waren Growth-Aktien die Lieblinge der Anlegergemeinde, während Value-Titel kaum Beachtung fanden. In der ersten Jahreshälfte konnten dagegen günstig bewertete Zykliker – Stichwort: Reflation – auf einmal punkten und teure Wachstumswerte auf die hinteren Plätze verweisen.
Im Vergleich zum Vormonat hat das Fondsmusterdepot ein Plus von 3,5% verbucht, während der MSCI World EUR um 2,9% angezogen hat. Der Kauf des Bakersteel Electrum Fund (WKN: A0F6BP) im April war in puncto Timing möglicherweise nicht ideal; auf Monatssicht trägt er mit -5,9% die rote Laterne.
Maier: Gesellschaftlicher Wandel hat immer auch mit dem Thema Infrastruktur zu tun. Dazu gehören aktuell z.B. die zunehmende Digitalisierung und Urbanisierung sowie ein wachsendes Umweltbewusstsein. Einige dieser Entwicklungen wurden durch die Corona-Pandemie befeuert.
Einem privaten Unternehmer steht es frei, im Rahmen der geltenden Gesetze Ziele zu verfolgen, die über die reine Gewinnmaximierung hinausgehen. Dem Gemeinwohl ist dies oft zuträglich. Für eine Aktiengesellschaft sollte eigentlich Gleiches gelten.
Dr. Holger Schmitz blickt mittlerweile auf eine 33-jährige Expertise in der Vermögensverwaltung zurück. In seiner Anfangszeit bei der FIDUKA-Depotverwaltung lernte er unter Börsenlegende André Kostolany das Investmentgeschäft von der Pike auf.
Geben Sie einfach Ihre E-Mail Adresse oder Ihren Benutzernamen ein, und wir schicken Ihnen eine E-Mail mit einem Link, über den Sie ein neues Passwort festlegen können.