Hoffnung für die zuletzt phasenweise arg gebeutelten Börsen. Wie in der Vorwoche veröffentlicht wurde, sind die Markit Einkaufsmanagerindizes (Purchasing Managers Index, PMI) für den Euro-Raum im Oktober überraschend wieder gestiegen.
Als ich vor rund 20 Jahren mit der Wertpapieranalyse begann, da stand das Studieren von Firmenbilanzen oder volkswirtschaftlichen Datenkränzen noch im Vordergrund. Heute dagegen habe ich den Eindruck, dass die Bewertung der Maßnahmen der Zentralbanker und Wirtschaftspolitiker weit höher zu gewichten ist.
So richtig in die Schlagzeilen hat es die Forderung der französischen Regierung nach einer Erhöhung der deutschen Investitionen nicht geschafft. Dazu war das Thema hierzulande wohl zu heikel.
Volatile Kursturbulenzen, wie sie in den vergangenen Wochen wieder einmal an den Weltbörsen zu beobachten waren, sind ein wichtiger Grund, warum viele Deutsche am liebsten die Finger von Aktien lassen.
Ein Gemisch aus konjunkturellen Wachstumsängsten, Gesundheitsrisiken (Ebola) und geopolitischen Gefahren (Ukraine-Krise, Terrormiliz ISIS) schürt zusammen mit der ohnehin langfristig vorhandenen Bürde einer viel zu ho.
Es wird ja gerne davon gesprochen, das Land zukunftsfähig zu machen. Bildung, so lautet das Credo, Bildung werde es richten – sofern man nur genügend Geld in die Hand nehme.
In den vergangenen Jahren war viel davon die Rede, wie günstig bewertet die europäischen Aktienmärkte doch sind. Allerdings gilt das wohl eher auf zyklisch angepasster Gewinnbasis.
Sachwerte sind eine attraktive Form der Geldanlage, und das nicht erst seit gestern. Im Prinzip waren sie schon immer gefragt, wenn es beispielsweise darum ging, (große) Vermögen über lange Zeiträume zu erhalten bzw.
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