Es gibt so Nachrichten, die mag man den hiesigen Konsumenten kaum zumuten – vermutlich aus Fürsorge. So bemühen wir heute ausnahmsweise einmal eine englischsprachige Quelle, die Online-Ausgabe der Washington Times.
Die Griechen betteln in diesen Tagen bei der EU mal wieder um Geld. Das führt zu einem Déjà-vu-Erlebnis, schließlich war das Land in den vergangenen Jahren stets auf große Geldspritzen angewiesen. In Deutschland sprechen nicht wenige deswegen auch längst von einem Fass ohne Boden.
Bei etwas heftigeren Kursausschlägen schreiben Medien mitunter etwas zu schnell von Explosionen oder Einbrüchen. Bei Veränderungen von einigen Prozentpunkten erscheint das oft etwas übertrieben.
Da hat das Jahr gerade begonnen, und schon überschlagen sich die Ereignisse: Zuerst löste die Schweizer Nationalbank die Bindung des Franken an den Euro, kurz darauf erklärt Mario Draghi, mit mehr als einer Billion Eu.
Griechenland ist wieder einmal – Herrn Tsipras sei Dank – auf die große Medienbühne zurückgekehrt. Das kann man allerdings weder den Griechen noch der griechischen Politik ernsthaft vorwerfen.
Wenn uns die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ) Wirtschaft erklären will, dann geht das meistens schief. Schon die Überschrift ist schlampig: Würde stimmen, was da steht, könnte man zur Tagesordnung übergehen.
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