Vom Aufstieg profitieren
Als übersehene Titel fristeten Telekomunternehmen in der letzten Dekade auch in aufstrebenden Ländern regelrecht ein Schattendasein. Im prosperierenden Umfeld werden sie wegen ihrer Bewertung und Bedeutung immer relevanter.
Als übersehene Titel fristeten Telekomunternehmen in der letzten Dekade auch in aufstrebenden Ländern regelrecht ein Schattendasein. Im prosperierenden Umfeld werden sie wegen ihrer Bewertung und Bedeutung immer relevanter.
Bereits in früheren Ausgaben haben wir uns intensiv mit dem Bitcoin und der neuen Klasse der Kryptoassets auseinandergesetzt. Besonders hervorzuheben sind die Titelstory der Februarausgabe 2014 und die Smart-Investor-Beilage „Gold vs. Bitcoin“ aus dem November 2017.
Unser Geschäftsmodell beruht darauf, dass wir pro Transaktion eine kleine Transaktionsgebühr in der jeweiligen Kryptowährung erhalten. Das heißt, uns fließen durch unser tägliches Geschäft jeden Tag Kryptowährungen in einem bestimmten Volumen zu.
Konjunkturprognosen sind schwierig – das haben oft nicht eingetroffene Vorhersagen leider gezeigt. Insbesondere gilt das auch mit Blick auf die Schwellenländer, denn diese sind krisenanfällig und auch sonst nicht vor Überraschungen gefeit. Darüber hinaus sind volkswirtschaftliche Prognosen im aktuellen Umfeld garantiert noch schwieriger als sonst.
Die Büroräume von Substanz Investor sind im südlichen Münchner Stadtteil Sendling gelegen. Hier sitzen die festen Redakteure und der Chefredakteur. Aber auch die Grafik- und die Anzeigenabteilung sowie die Geschäftsführung und die Abonnementverwaltung sind hier beheimatet. Tatsächlich jedoch wird ein Großteil der Aktien- und Fondsanalysen, die Sie allmonatlich im Heft lesen können, von freien Redakteuren erarbeitet, die weder vor Ort arbeiten noch hier leben.
Auch bei den kleineren Unternehmen war Corona in diesem Jahr das große, fast alles bestimmende Thema. Die Pandemie trennte scharf zwischen Profiteuren und Verlierern. Zu der ersten Gruppe gehören zweifellos Internet-Einzelhändler und Shoppingplattformen, deren Wachstumskurs sich krisenbedingt noch einmal spürbar beschleunigen konnte. Zum Teil wurde durch Corona die geplante operative Entwicklung um ein bis zwei Jahre vorgezogen.
Issels: Auch unabhängig von Corona schätzen wir bei vielen dieser Unternehmen die deutlich bessere Erreichbarkeit des Managements, die bei einem DAX-Konzern nur selten gegeben ist. Bei diesen ist man doch eher auf offizielles Research angewiesen. Der persönliche Kontakt endet hier meist in der IR-Abteilung. Im Gegensatz dazu lässt sich bei Small Caps oft ein Hintergrundgespräch mit dem Vorstand führen. Der gern zitierte Nachteil der geringen Liquidität relativiert sich vor diesem Hintergrund, zumal – wie das Beispiel SAP zeigt – ein großer Wert in dieser Krise nicht automatisch große Sicherheit bedeuten muss.
Die volatilen diesjährigen Börsenbewegungen waren nicht gut für die Nerven der Anleger. Für heftige Kursausschläge sorgte dabei vor allem das Coronavirus. Nervliche Strapazen als Investor komplett zu vermeiden ist leider unmöglich – aber es existieren Alternativen, die das Nervenkostüm schonen. Zu den besten davon zählen Dauerläuferaktien. Starke Kurskorrekturen sind zwar auch hier nicht komplett auszuschließen, doch wie der Name andeutet, handelt es sich um Titel, die im Idealfall schon seit Jahrzehnten steigen.
Grundsätzlich halten wir ein allgemeines Goldverbot für eher unwahrscheinlich. Da bestünden „elegantere“ Möglichkeiten, den Erwerb unattraktiv(er) zu machen, beispielsweise durch Erhebung der Umsatzsteuer auch auf Gold oder die Einführung einer „windfall profit tax“ auf Gewinne oberhalb einer bestimmten Summe, um den „bösen“ Spekulanten den Wind aus den Segeln zu nehmen. Dennoch gehört jedes Szenario bei der Geldanlage mitbedacht, und gerade die Entwicklung in der EU lässt es vernünftig erscheinen, die ultimative Versicherung gegen systemische Risiken eben nicht nur im Euroraum zu lagern.
Das unscheinbare Kürzel „FinCEN“ sorgte für erheblichen Sprengstoff im deutschen Blätterwald. Das Kürzel steht für „Financial Crimes Enforcement Network“, eine Behörde des US-Finanzministeriums, die u.a. für die Geldwäschebekämpfung zuständig ist. Aus ebendieser wurden Dokumente geleakt und veröffentlicht, die Geldwäschetransaktionen in erheblichem Umfang offengelegt haben. Ganz vorne mit dabei: die Deutsche Bank. Während bei den großen Fischen die Regulierung versagt, müssen normale Konteninhaber ohne kriminelle Energie und Steuerhinterziehungsgedanken zunehmend auf Diskretion verzichten.