China schürt Nachfragesorgen
Zinssenkungsfantasie und ein fallender Dollar bieten dem Rohstoffsektor üblicherweise Unterstützung, derzeit dominieren jedoch chinesische Konjunktursorgen.
Zinssenkungsfantasie und ein fallender Dollar bieten dem Rohstoffsektor üblicherweise Unterstützung, derzeit dominieren jedoch chinesische Konjunktursorgen.
Lange Monate war der thailändische SET-Index international vernachlässigt und dümpelte am unteren Ende unseres Universums herum. Nun ist er erwacht. Mit einem Plus von 19 Rängen auf Platz 4 wurde er sogar mit weitem Abstand zum Periodengewinner.
Etwas früher als sonst im Jahresverlauf üblich knickten die Aktienmärkte ein. Angefacht von einer scharfen Yenerholung, welche Carry-Trader zur Aufgabe zwang, entlud sich binnen weniger Tage eine heftige Korrektur und trieb das Aktiensentiment in den negativen Extrembereich.
Ob unsere vorübergehende GELB-Phase als Warnschuss verstanden werden muss oder ob wir wieder zum Tagesgeschäft übergehen können, hängt letztendlich davon ab, ob der US-Wirtschaft eine sanfte Landung gelingt oder ob eine Rezession bevorsteht.
Die Zinsstrukturkurve (langfristige abzgl. kurzfristiger Zinsen) bleibt tief im Minusbereich (-1,22 nach -1,25 vor einem Monat). Die Zentralbanken lassen sich mit Zinssenkungen weiter Zeit.
Bislang ließen sich im Wesentlichen zwei Einflussfaktoren für die Kursentwicklung des Bitcoins identifizieren: die Charttechnik und das Sentiment. Echte Fundamentaldaten sind dünn gesät und kommen eher Glaubensfragen als ernsthaften Analysen gleich.
Kamala Harris, US-Vizepräsidentin und frischgebackene Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, hat mit ihrem ersten großen wirtschaftspolitischen Vorstoß unter Beweis gestellt, was man bereits ahnen konnte:
Der August hat sich einmal mehr als turbulenter Börsenmonat erwiesen. Fälschlicherweise halten viele Börsianer die Ferienzeit für eine Phase eines eher richtungslosen, unspektakulären und umsatzarmen Handels.
Silber lief dieses Jahr besser als Gold (siehe Abb. 1). Im Gegensatz zu seinem großen Bruder ist das Weißmetall jedoch noch weit von seinem Allzeithoch entfernt. Von der zu erwartenden Aufholjagd sollten vor allem die Aktien silberorientierter Minenunternehmen profitieren.
Edelmetallanleger schlafen entweder besonders ruhig oder sie brauchen noch bessere Nerven als die meisten Aktienanleger. Die erstgenannte Gruppe verfolgt im Wesentlichen eine schlichte Buy-and-Hold-Strategie.