Goodbye: Broadcom

Über 2% des US-Bruttoinlandsprodukts sollen dieses Jahr in den Ausbau von KI-Infrastruktur fließen, vor allem in Datenzentren. Das ist bereits jetzt mehr als doppelt so viel wie zum Höhepunkt der Internet- und Telekommunikationsblase im Jahr 2000. Lediglich während des großen Eisenbahnbooms in den 1850er Jahren wurde relativ mehr in eine neue Technologie investiert.

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Buy: Schlumberger

Rekordpreise bei Benzin und Diesel haben das Energiethema wieder auf die Titelseiten gebracht. Die letzte Verschärfung der Krise erfolgte nach dem Angriff der jemenitischen Huthi-Rebellen auf die Transsaudi-Pipeline. Über diese sollte eigentlich die blockierte Meerenge von Hormus umgangen werden. Andauernde Drohnenangriffe der Ukraine auf russische Förderanlagen und Raffinerien belasten die Märkte zusätzlich.

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Mehr über den Artikel erfahren Relative Stärke: Zwei Nadelöhre für die Weltwirtschaft
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Relative Stärke: Zwei Nadelöhre für die Weltwirtschaft

Während im Vormonat der Gold Bugs Index einen Satz von Platz 24 auf Platz 1 vollführt hatte, war diesmal das Rohöl in Form des WTI-Futures an der Reihe: Der sprang von Platz 21 an die Spitze. Solche Kurskapriolen sind ein Indiz für die herrschende Unsicherheit. Der „Normalfall“, so es ihn denn an den Börsen überhaupt gibt, besteht darin, dass relativ Starkes stark bleibt und relativ Schwaches schwach.

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Mehr über den Artikel erfahren Intermarketanalyse: US-Zinswende sorgt für Ruhe
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Intermarketanalyse: US-Zinswende sorgt für Ruhe

Der Abstand zwischen den langfristigen und kurzfristigen Zinsen vergrößert sich wieder, nachdem er zuvor wochenlang geschrumpft war. Das ist eine gute Voraussetzung für eine robuste Weltkonjunktur.

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sentix Sentiment: Typisch-untypischer Aktiensommer

Die Sommerwochen des Jahres 2026 verliefen typisch und untypisch zugleich. Typisch waren die erhöhten Angstegel im August und die Neigung zu realen Verlusten im September. Und doch war der Sommer absolut untypisch: untypisch volatilitätsarm trotz geopolitischer Unsicherheiten und begleitet von einem schwachen Bondmarkt, wo doch genau diese Wochen des Jahres eigentlich als bondmarktfreundlich gelten.

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Crypto Corner: Reichlich Gegenwind

Mitte September scheiterte der CLARITY Act im US-Senat. Der 600-seitige Kompromisstext mit 120 eingearbeiteten Änderungsanträgen genügte vor allem den Anforderungen der oppositionellen Demokraten nicht. Zu Fall brachten den Gesetzesentwurf letztlich die Ethikregeln, also die Frage, ob der US-Präsident und dessen Familie Kryptogeschäfte betreiben dürfen.

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Charttechnik: Ein Gipfel, zwei Schicksale

Im Januar erreichte die Unze Silber (Abb., graue Linie) mit über 120 USD so hohe Preise wie noch nie. Doch schon zum Monatsultimo folgte der Absturz. Kupfer (Abb., rote Linie) machte Januargipfel und Rücksetzer zwar ebenfalls mit, aber in weit geringerem Ausmaß. Bereits Mitte Mai markierte das rote Metall dann wieder neue Rekordkurse, wobei das vorläufig letzte Allzeithoch am 17.8. registriert wurde.

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Mehr über den Artikel erfahren Löcher in der Matrix: „Selbstverzwergte“ und ihr Blick auf fremdes Geld
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Löcher in der Matrix: „Selbstverzwergte“ und ihr Blick auf fremdes Geld

Im Rahmen der Reihe „Hofburg im Dialog“ forderten EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen eine „echte Kapitalmarktunion“. Van der Bellen mahnte „weniger Selbstverzwergung“ an, Lagarde lieferte die passende Zahl: Rund 440 Mrd. EUR haben die Haushalte des Euroraums in US-Technologiekonzernen angelegt, während Europa für Rechenzentren und Chips binnen zehn Jahren bis zu 600 Mrd. EUR benötige.

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Mehr über den Artikel erfahren Das große Bild – Zinstsunami
Bild: © grok.com

Das große Bild – Zinstsunami

Der Rentenmarkt hat im September nachgeholt, was zwei Jahrzehnte Notenbankpolitik zu verhindern suchten: die Einpreisung von Emittentenrisiken und Geldentwertung. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte am 14.9. bei 3,55%, dem höchsten Stand seit 2009. Zehnjährige US-Treasuries streiften tags darauf kurzzeitig 5,04% – so viel wie zuletzt im Oktober 2023.

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Goodbye: Carnival Corp.

Carnival Cruises ist mit einem Jahresumsatz 2025 von 26,6 Mrd. USD das größte Kreuzfahrtunternehmen der Welt, deren Labels Costa, AIDA, Cunard oder Holland-America Line auch hierzulande vertrieben werden. Insgesamt besteht das Portfolio aus acht Marken. Wie alle Touristiker wurde auch Carnival von der Corona-Pandemie schwer getroffen.

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