Griechenland steht finanziell mal wieder am Abgrund. Das Verhältnis zu den EU-Partnern ist mehr als angeknackst und die Chancen/Risiken eines Euro-Austritts sind deutlich gestiegen. Die Finanzmärkte sind mit dem Thema bisher relativ gelassen umgegangen.
Früher – und damit meine ich noch vor 15, aber erst recht vor 50 oder gar 100 Jahren – waren Staatsanleihenkäufe mit frisch gedrucktem Geld der Zentralbank tabu, denn hat man erstens einmal diesen Weg beschritten, kann man von der „süßen Droge“ nicht mehr lassen.
Es ist erst gut einen Monat her, dass sich SPD-Generalsekretärin Fahimi in der ihr eigenen Art für den Mindestlohn als „historische Leistung“ selbst auf die Schulter klopfte.
Wenn die Börse eines mag, dann sind es liebgewonnene Indikatoren und Kennziffern, haben sie in der Vergangenheit auch noch so häufig nicht funktioniert.
Wenn die Aristokratie auf eines stolz ist, dann ist es meist die Kontinuität der Familie und der Traditionen. Im Idealfall lässt sich die eigene Linie um Jahrhunderte zurückverfolgen.
Da reibt man sich verwundert die Augen. Das reiche Deutschland, der Exportweltmeister soll von einem „Armuts-Erdrutsch“ getroffen worden sein. „So viele Deutsche arm wie noch nie“ titelt focus.
Negativzinsen, also Zinsen, bei denen man als Gläubiger dem Schuldner dafür bezahlt, dass er mit dem zur Verfügung gestellten Geld wirtschaften kann, hätte in der Realität vermutlich noch vor wenigen Jahren kaum jem.
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