Ausstieg droht!
Der erst kürzlich vermiedene Ausstieg aus den Aktienmärkten steht nun wohl doch zeitnah an. Augenfällig ist das vor allem bei unserem Trendindikator, der jüngst die Entscheidungslinie im freien Fall nach unten durchbrochen hat.
Der erst kürzlich vermiedene Ausstieg aus den Aktienmärkten steht nun wohl doch zeitnah an. Augenfällig ist das vor allem bei unserem Trendindikator, der jüngst die Entscheidungslinie im freien Fall nach unten durchbrochen hat.
Die Korrektur der europäischen Aktienmärkte im Nachgang der EU-Wahlen hat die Stimmung ordentlich gedämpft. Wir messen einen Pessimismus wie zuletzt im April oder zur Jahreswende 2023/2024. Damals markierte das jeweilige negative Sentiment auch das Ende von Korrektur- bzw. Konsolidierungsphasen.
In keinem der etablierten Aktienindizes war seit den Tiefs der Corona-Panik im März 2020 mehr Geld zu verdienen als im NASDAQ 100. Technologieaktien erfüllten die Erwartungen, die an sie gestellt wurden. Sie waren hochvolatil und hochprofitabel.
Die Zinsstrukturkurve (langfristige abzgl. kurzfristiger Zinsen) bleibt tief im Minusbereich mit -1,29 nach -1,34 im Vormonat. Bis sie die Nulllinie überschreitet, werden vermutlich noch weitere zwölf Monate vergehen, denn die Zentralbanken senken ihre Leitzinsen nicht so schnell wie erwartet.
Wie Politiker, Konzerne und Wissenschaftler sich beim Klimapoker gegenseitig die Bälle zuspielen, untersuchte Axel Bojanowski, WELT-Chefreporter Wissenschaft, in einem eigenen Bestseller („Was sie schon immer übers Klima wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Der Klimawandel zwischen Lobbygruppen und Wissenschaft“).
Am 22.6.2024 erschien der neue argentinische Präsident Javier Milei pünktlich um 15:00 Uhr im Konferenzsaal eines Hamburger Hotels mit Blick auf die Landungsbrücken und den Hafen. Der frenetische Applaus der rund 250 Teilnehmer der Hayek-Tage war ihm gewiss, und auch die stakkatoartigen „Libertad“-Rufe, die das Motto des Argentiniers in einem Wort wiedergeben.
Japan tickt anders. Obwohl fern im Osten liegend, ist es mit ähnlichen Problemen konfrontiert wie der Westen. Das Land der aufgehenden Sonne ist noch stärker überaltert als die meisten Länder des Westens und die Staatsverschuldung liegt sogar über derjenigen der schlimmsten Schuldensünder der Eurozone.
Nach vorangegangenen Rallys verschiedener Nischensektoren, wie Kakao oder Orangensaft, verbuchten nun auch zwei der meistgehandelten Metalle neue Rekorde. So stieg Kupfer auf den höchsten Stand aller Zeiten, überschritt die Marke von 11.000 USD pro Tonne und setzte damit eine monatelange Rally fort.
Die Folgen der langjährigen Talfahrt der Minenaktien waren auch bei der Deutschen Goldmesse Anfang Mai in Frankfurt nicht zu übersehen: Es kamen nur 20 Unternehmen, statt der über 30 im Vorjahr.
Brien Lundin, Herausgeber des Börsenbriefs „Gold Newsletter“ und Organisator der New Orleans Investment Conference, war der wohl prominenteste Redner bei der Deutschen Goldmesse Anfang Mai in Frankfurt. Der Titel seines Vortrags, „Gold: Wer braucht die Zinswende?“