Bodenbildung läuft
Trotz hoher Volatilität notieren die Aktienmärkte etwa auf dem Niveau von Juli dieses Jahres. Ein kurzzeitiges heftigeres Abtauchen der Aktienindizes Ende September wurde teilweise wieder gekontert.
Trotz hoher Volatilität notieren die Aktienmärkte etwa auf dem Niveau von Juli dieses Jahres. Ein kurzzeitiges heftigeres Abtauchen der Aktienindizes Ende September wurde teilweise wieder gekontert.
Der Abstand zwischen langen und kurzen Zinsen weltweit sackt unverändert weiter ab. Dass dies nächstes Jahr eine Weltrezession zur Folge hat, daran zweifelt niemand mehr. Stand zuletzt: -0,45.
Im Kursbild des DAX (vgl. Abb.) zeigt sich ein höchst ungewöhnliches Kursverhalten: Der Corona-Crash im Frühjahr 2020 ist ein massives externes Störmuster (grün), das sich zunächst als Kursabriss und anschließend als kräftiges Zurückschnalzen darstellt.
Der Anschlag auf die Pipelines Nord Stream 1 und 2 ist eine der bizarrsten Episoden der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Noch nie wurde das Land außerhalb eines Kriegs – nach offizieller Lesart ist Deutschland nicht Kriegspartei – derart offen und schwerwiegend sabotiert.
Manchmal muss es schlimmer werden, bevor es besser werden kann. Das ist genau die Lage, in der sich Kapitalanleger zum Ausgang des Jahres 2022 befinden.
Aftermath Silver (WKN: A2DMFN), ein Explorationsunternehmen mit einem allseits als fähig eingeschätzten Management und einem attraktiven Projekt in Peru, ist ein Extrembeispiel.
Bei Betrachtung des Rohstoffsektors in dessen Gesamtheit zeigt sich dieser weiterhin im Konsolidierungsmodus, deutlich unterhalb der Kriegspanikstände von Anfang März.
Um unserer Chronistenpflicht zu genügen, sei erwähnt, dass sich der argentinische Merval weiter auf Platz 1 unseres Relative-Stärke-Universums befindet.
Seit Juli findet auf den Aktienmärkten eine zähe Bodenbildung statt, die kurzfristige Bärenmarktrally kam bis Mitte August im Wendebereich von 13.400/13.600 DAX-Punkten wieder zum Erliegen.
Beim Blick auf die Anlegerstimmung wird einem konträren Investor geradezu warm ums Herz – denn das Sentiment ist furchtbar.