Auch 2024 gilt: Finger weg vom Euro
Das Jahresende ist die Zeit der Investmentausblicke: Wie entwickeln sich die Konjunktur und die Leitzinsen im kommenden Jahr? Und vor allem: Wie entwickeln sich die beliebten Aktienindizes bis Jahresultimo?
Das Jahresende ist die Zeit der Investmentausblicke: Wie entwickeln sich die Konjunktur und die Leitzinsen im kommenden Jahr? Und vor allem: Wie entwickeln sich die beliebten Aktienindizes bis Jahresultimo?
Klassische Treiber für die Gesundheitsbranche waren seit jeher die demografischen Faktoren – eine steigende Weltbevölkerung erfordert mehr medizinische Versorgung. Auch der zunehmende Wohlstand in Schwellenländern stützt die Nachfrage.
Laut Refinitiv Lipper hat das verwaltete Vermögen in der europäischen ETF-Branche Ende 2022 mit 1.242,2 Mrd. EUR die Billionengrenze deutlich überschritten. Optimistisch ist Detlef Glow, Researchchef für Europa, Naher Osten und Afrika bei Refinitiv Lipper, auch für die kommenden Jahre:
Das Fondsmusterdepot hat im Vergleich zum Vormonat -0,1% verloren, der MSCI World EUR hat dagegen mit +4,0% deutlich zugelegt. Der Blick auf die Verliererliste zeigt vor allem schwache (Edel-)Metallfonds. Die Performance ist fraglos enttäuschend.
Polach: Micro Caps sind Aktien von Unternehmen, deren Marktwert normalerweise unter 300 Mio. bis 500 Mio. USD liegt, wobei es keine genaue Definition gibt und die Grenze je nach Börsenplatz variieren kann. Gemessen am gesamten Aktienuniversum fällt auf, dass das Segment der Mirco Caps aus einer Vielzahl von Unternehmen besteht.
Für wachstumsorientierte Nebenwerte in Europa war 2023 erneut ein schwieriges Jahr. Der SDAX notierte jüngst auf einem Sechsmonatstief. Auch andere Nebenwerteindizes weisen eine massive Underperformance gegenüber den vermeintlich sicheren Blue Chips auf.
Die aktuell hohen Renditen von 7,6% bei High-Yield-Anleihen, gemessen Ende Oktober am ICE BofA Euro High Yield Index, locken viele risikobewusste Investoren an.
Unbestritten: Nebenwerteinvestoren mussten seit einiger Zeit eine beträchtliche Leidensfähigkeit unter Beweis stellen. Die Titel der zweiten Reihe sind im vergangenen Jahr drastisch eingebrochen. Ursache war laut der Experten von Berenberg u.a. ein toxischer Mix aus unterbrochenen Lieferketten infolge der Corona-Krise, dem Krieg in der Ukraine sowie einem Umfeld steigender Inflation und anziehender Zinsen.
Das Fondsmusterdepot hat im Berichtszeitraum -2,5% abgegeben, der MSCI World EUR verzeichnete Verluste in ähnlicher Höhe (-2,4%). Mit +0,9% war der Stabilitas Silber+Weissmetalle (WKN: A0KFA1) auf Monatssicht Spitzenreiter. Der Fonds deckt das Segment der Silberminen von den großen Produzenten bis zu den Explorern ab.
Stöwer: Es gibt mehrere entscheidende Faktoren, die zum Erfolg beigetragen haben. Erstens haben wir stets auf hochwertige, ausgesuchte Inhalte und erstklassige Referenten gesetzt. Zweitens haben wir unsere Netzwerk- und Austauschmöglichkeiten stetig ausgebaut.