„Sehen sie nicht nur auf die Zinsen, sondern auf die Liquidität“
Wood: Das ist vor allem in den USA tatsächlich ein valider Punkt. Die Unternehmen dort haben einen extrem guten Job gemacht, sich in der Niedrigzinsphase günstig zu refinanzieren.
Wood: Das ist vor allem in den USA tatsächlich ein valider Punkt. Die Unternehmen dort haben einen extrem guten Job gemacht, sich in der Niedrigzinsphase günstig zu refinanzieren.
Die Welt wird unsicherer. So sieht es jedenfalls eine Mehrheit der professionellen Anleger. Gleich zwei einschlägige Kursbarometer legen das nahe. Der Volatilitätsindex VIX misst die Schwankungsbreite des amerikanischen Blue Chip-Index S&P 500.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Donald J. Trump am 5. November zum nächsten Präsidenten der USA gewählt werden. Bereits jetzt positionieren sich Kapitalanleger angesichts des erwarteten Wahlausgangs. Die Profis versuchen abzuschätzen, welche Folgen eine Trump-Präsidentschaft auf verschiedene Investments haben wird.
Die zweite Runde der französischen Parlamentswahl hat die meisten Beobachter auf dem falschen Fuß erwischt. Während allenthalben vor der Gefahr von rechts gewarnt wurde, kam sie tatsächlich von links. Nach der ersten Wahlrunde am 30.6. war allgemein noch ein regelrechter Durchmarsch von Marine Le Pens Rassemblement National (RN) für die Stichwahlen erwartet worden.
Das Superwahljahr 2024 begann mit einer Wahl, der vor allem symbolische Bedeutung zukommt. Die Wahl zum EU-Parlament war nach der Anzahl der zur Urne gerufenen Wähler zwar die größte des Jahres, da das EU-Parlament in der Architektur der EU-Institutionen jedoch nur einen schwachen Stand hat und nicht einmal dem demokratischen Mindesterfordernis „One man, one vote“ genügt
Bei der jährlichen Versammlung der Hayek-Gesellschaft wurde letzten Samstag, den 22.6., in Hamburg ein prominenter Gast geehrt. Der seit einem halben Jahr amtierende argentinische Präsident Javier Milei durfte die Hayek-Medaille für seine Verdienste um die Ideen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie in Empfang nehmen.
Erstmals seit 2019 hat die EZB die Einlagezinsen gesenkt, von 4,0 auf 3,75%. Überraschend war nicht der Zinsschritt vom 6. Juni, wohl aber seine Begleitmusik. Die Entscheidung fiel nämlich nicht einstimmig:
Gebauer: Mir ist aufgefallen, dass dieses Buch, mit offiziell über 2 Mio. Kopien ein Weltbestseller, im öffentlichen Dialog nicht den Raum hat, den es richtigerweise haben sollte. Wenn es um zu viel administrative Gewalt im Alltagsleben der Bürger und Unternehmen geht, reden wir immer von George Orwell und von „1984“.
Alle Welt schaut auf Nvidia, den Chip-Entwickler und Kursüberflieger aus Kalifornien. Nvidias Chef, der charismatische Jensen Huang, macht gerade Kasse. Er verkaufte in den vergangenen Tagen, nahezu bei Höchstkursen, 720.000 seiner Nvidia-Aktien (WKN: 918422) und erlöste damit laut Experten über 90 Mio. USD.
Der Chart zeigt es eindrücklich: Die Aktienkurse der deutschen Autobauer verfallen. Es ist ein Desaster mit Ansage. Zuerst kam der Dieselskandal: Fragwürdige Abgastricksereien von Industrieseite nutzten hiesige Politiker, deren eigentliches Ziel das Aus für Verbrennerfahrzeuge ist, um Deutschlands Vorzeigebranche schlechtzureden. Das Ansehen der deutschen Autoindustrie nimmt in der Folge auch international Schaden.