„Griechenlandisierung“
Als Griechenland 2010 unter den Rettungsschirm flüchten musste, war die Diagnose schnell gestellt: ein aufgeblähter Staatsapparat, eine schrumpfende produktive Basis und ein Haushalt, der sich nur mit wachsenden Schulden darstellen ließ. Deutschland gab damals gern den strengen Lehrer, aber jeder mit einem Funken wirtschaftlichen Sachverstand konnte erkennen, dass die viel beschworene Nachhaltigkeit bei diesem Finanzgebaren nicht gegeben war. Gut 15 Jahre später lohnt ein Blick ins Klassenbuch.
