Zu guter Letzt – Betongold? Eher Betonlast!
„Kauf dir eine Immobilie, das ist die sicherste Anlage der Welt.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Was klingt denn auch schöner als der Gedanke, jeden Monat Miete zu kassieren?
„Kauf dir eine Immobilie, das ist die sicherste Anlage der Welt.“ Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gehört. Was klingt denn auch schöner als der Gedanke, jeden Monat Miete zu kassieren?
Dr. Holger Schmitz: Kurzfristige Trends kann man am besten von nachhaltigen Anlagechancen unterscheiden, indem man seinen Blick nicht nur kurz-, sondern langfristig ausrichtet.
Dies ist unser letzter Substanz Investor Weekly (SIW). Doch es besteht kein Grund zur Traurigkeit, denn nächste Woche erscheint der erste Substanz Investor Weekly (SIW). Für Sie ändert sich dadurch nichts, außer, dass Sie bitte die Aufmerksamkeit im Maileingang vom Wort „Smart“ auf das Wort „Substanz“ richten.
Aller Voraussicht nach wird Jerome Powell, Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), am heutigen Mittwochabend eine Leitzinssenkung um einen Viertelprozentpunkt verkünden. Beobachter erwarten, dass er damit eine neue Richtung einschlägt und über die nächsten Monate weitere Senkungen folgen werden.
Es war lange Zeit unter dem Radar der Beobachter – und da sollte es auch bleiben, das französische Schuldenproblem. Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron flüchtet sich vorzugsweise auf das internationale Parkett – Ukraine, Ukraine, Ukraine – während ihm der eigene Laden immer sichtbarer um die Ohren zu fliegen droht.
Seit dem „Liberation Day“, also jenem denkwürdigen 2. April 2025, als Trump umfassende Zölle für die US-Handelspartner ankündigte und die Aktienbörsen zum Beben brachte, haben sich die Wogen etwas geglättet. Etliche Deals wurden inzwischen eingetütet. Fiskalisch sind diese erst einmal ein voller Erfolg für die USA. Langfristig sieht das anders aus, denn jede Einschränkung oder Belastung des Freihandels ist wohlstandsmindernd. Punkt.
Große Entwicklungen laufen in Schüben. Lange Zeit mögen Umstände starr und unverrückbar sein. Doch wenn festgefügte Strukturen erst einmal aufgebrochen werden, dann bewegt sich alles meist sehr schnell – und das ist ganz ohne Wertung gemeint. So hat Corona gezeigt, wie bis dahin gültige Standards der Freiheit und Menschenwürde von heute auf morgen über den Haufen geworfen werden können.
Im Jahr 1989 veröffentlichte Richard C. Grinold ein Paper, über das man bis heute spricht. Der Titel: „The Fundamental Law of Active Management“. Zusammen mit Ronald N. Kahn entwickelte Grinold sein Modell weiter. In ihrem 1999 veröffentlichten Buch „Active Portfolio Management:
Das Wort „Disruption“ hatte für Börsianer einen guten Klang. Es verhieß Geschäftsmodelle mit sprunghaftem Fortschritt und sagenhaften Gewinnen. Auch politisch konnten Disruptionen Wenden zum Besseren sein, etwa der Zusammenbruch des Ostblocks oder die Wahl Javier Mileis.
Dem Ursprung nach war die „Mark“ ein im Mittelalter gebräuchlicher Begriff für Grenzgebiet. Als auf dem Wiener Kongress im Jahre 1815 im Zuge der Neuordnung Europas ein zusammenfassender Name für die Grenzgebiete Marca di Ancona, Marca di Fermo und Marca di Camerino gesucht wurde, fackelte man nicht lange und bezeichnete die neue Verwaltungseinheit lapidar als „Die Marken“ (Le Marche).