Am Aschermittwoch …

Im Karneval bzw. Fasching gibt es nur eine eiserne Regel: „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“. Ab da übernehmen wieder die Jecken aus der Politik. Startschuss ist der „Politische Aschermittwoch“, an dem, sehr zum Gaudium des Publikums, kräftig gegen den politischen Gegner geholzt werden darf. Das aber ist, wie schon der Wahlkampf zuvor, eine reine Show-Veranstaltung.

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Wahl|ver|spre|chen, das

Die Bundestagswahl 2025 liegt hinter uns und Deutschland ist sich treu geblieben. CDU/CSU sind mit 28,6% (+4,4 Prozentpunkte) der Zweitstimmen klar zur stärksten Fraktion geworden. Allerdings hat das Ergebnis einen faden Beigeschmack. Schlechter als unter Friedrich Merz schnitt die Union nur bei der Bundestagswahl 2021 unter Spitzenkandidat Armin Laschet ab. Der eigentliche Wahlsieger ist die AfD, die trotz erheblichen medialen Gegenwinds ihr Ergebnis auf 20,8% glatt verdoppeln konnte – und selbst damit unter mancher Prognose blieb.

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Was erlauben Wänz?

Bitte verzeihen Sie mir meine grammatikalischen Ausrutscher in der Überschrift. Fußballkenner werden die Anspielung aber sofort verstanden haben: Es geht um Giovanni Trapattonis legendären Wutausbruch vor fast genau 27 Jahren. Einige Italo-Deutsch-Zitate daraus haben es bis heute in die Alltagssprache geschafft, so z.B. „ich habe fertig“, „Flasche leer“ oder eben „Was erlauben Strunz“, mit welchem der FC-Bayern-Trainer seinen Stürmer Thomas Strunz vor versammelter Pressemannschaft für seine miserable Leistung gegen Schalke 04 abkanzelte.

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Mehr über den Artikel erfahren Die Erinnerungsdividende
Bild: © Katja Xenikis – stock.adobe.com

Die Erinnerungsdividende

Viele Anleger lieben Dividenden und vor allem das Gefühl, regelmäßig Erträge mit ihren Investments zu erzielen – selbst dann, wenn sie wissen, dass es sich um einen Trugschluss handelt. Doch es gibt noch eine andere Art von „Dividende“: Erinnerungen. Das klingt zunächst esoterisch, entpuppt sich aber als spannendes Konzept, was die eigene Lebenswahrnehmung angeht. Erzielt werden die sogenannten Memory Dividends durch Investieren von Geld und Zeit in reale Dinge sowie damit verbundene Erlebnisse.

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Josef Schöftenhuber

Vermögensregister durch die Hintertür

Nachdem es einige Zeit medial sehr ruhig um das EU-Vermögensregister war, deutet nun alles darauf hin, dass die EU-Kommission das Vorhaben, die EU-Bürger der finanziellen Totalüberwachung zu unterwerfen, durch die Hintertüre, über die einzelnen Banken, umsetzt. Bereits im Mai 2024 beschloss der EU-Rat eine Richtlinie, die es den einzelnen Mitgliedstaaten vorschreibt, zentrale Bankkontenregister einzurichten und den internationalen Zugang über ein „Vernetzungssystem für Bankkontenregister“ zu gewährleisten.

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Zu guter Letzt – Vor dem ganz großen Zahltag

Wenn Sie diese Zeilen lesen, ist die Bundestagswahl gelaufen. Noch kaum begonnen hat aber wohl das nach Wahlen übliche Einsammeln der Wahlversprechen. Damit lassen sich die Parteien gern ein paar Wochen Zeit, damit der Kontrast „vorher/nachher“ nicht allzu krass ausfällt. Dabei gelten Wahlversprechen ja schon kaum mehr als Lügen. Der Bürger nimmt sie allenfalls als ungefähres Signal, wohin eine Partei gern gehen würde, wenn sie es denn könnte.

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Bild: © Ekaterina Pokrovsky – stock.adobe.com

Sardinien

Wer mit der Fähre vom sizilianischen Messina auf das italienische Festland übersetzen möchte, braucht gerade einmal 20 Minuten für die weniger als neun Kilometer lange Fahrt nach Villa San Giovanni (Kalabrien). Von Sardinien aus wäre die kürzeste Strecke von Olbia, im Nordosten der Insel gelegen, nach Piombino (Toskana) – mit einer Fahrzeit von rund fünf Stunden für die ca. 250 Kilometer.

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Das große Chinarätsel

Wie steht es um die chinesische Volkswirtschaft? Glaubt man den meisten westlichen Mainstreamblättern, ist die aktuelle Lage nicht allzu rosig. Und tatsächlich hat China einige gravierende Probleme: Die Immobilienblase scheint geplatzt zu sein und der Markt muss nun 100 Mio. leer stehende Wohnungen, die Pleiten einiger Immobilienentwickler sowie erheblichen Stress im Bankensystem verdauen.

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Bild: © chayantorn – stock.adobe.com

Trump Reloaded

Üblicherweise wird einem Regierungschef für die ersten 100 Tagen seiner Amtszeit eine Art Schonfrist zugebilligt, dann wird eine Zwischenbilanz gezogen. Angesichts des vorgelegten Tempos kann man diese Frist bei Donald Trump getrost auf einen Monat verkürzen. Zudem ist Trump auch kein „neuer“ Regierungschef. Nicht nur hatte er das Amt des Präsidenten schon einmal, von 2017 bis 2021, inne – er machte in jener Zeit bereits intensive Erfahrungen mit dem Washingtoner Machtapparat.

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Mehr über den Artikel erfahren „Das Schuldenmonster, das auf uns zukommt“
Felix Zulauf

„Das Schuldenmonster, das auf uns zukommt“

Zulauf: Wir leben in einer großen Umbruchszeit. Nach dem Fall der Mauer entstand eine unipolare Welt mit dem Hegemonen USA, der schalten und walten konnten, wie er wollte. Aber er hat auch viele Dummheiten gemacht und unnötige Kriege angezettelt. In der Zwischenzeit ist China zu einem Herausforderer aufgestiegen. Das gibt Konflikte – die klassische Thukydides-Falle.

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